Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder

Stamm Wilhelm Löhe, Landshut


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Spruchreifeprüfung - Ein Älterentreffen im Allgäu

Aller Anfang ist schwer. Das galt auch für das Älterentreffen. Die Wegbeschreibung nach Altmummen klang eigentlich eindeutig, doch da hat mancher den Tag ohne den Wirt gelobt. Nachts sind alle Bahnschranken grau, ein Kreisel kommt selten allein und nach 1 km rechts sah so manch einer: Schwarz! Letzten Endes haben wir dann aber doch alle das Jugendhaus gefunden, in dem wir erst einmal den Lenz einen guten Mann sein ließen.
Nomen est status quo omen: Trotz der Bemühungen, das Älterentreffen einer Verjüngungskur zu unterziehen, kehren bei den Landshutern nach wie vor auch alte Besen gut. So waren mit von der Partie Tweety, Benni, Claudia, Anderl, Frank, Clemi und Flo. Doch Alter schützt vor Torheit nicht, und so ließen wir den Abend nicht sang- und klanglos zu Ende gehen.
Wer am nächsten Tag mit den Hühnern aufstand, fand noch lange kein Korn. Gut Ding sollte man eben nicht übers Knie brechen und so begann der Tag mit einem andächtigem Frühstück.
Im Anschluss gingen die einzelnen Gruppe ihrer Wege und loteten die Freizeitangebote der Umgebung aus. Ein Teil von uns eilte mit seinen Sieben-Meilen-Reifen nach Immenstadt.

Nachdem wir bei einem Stadtbummel die Kirche im Dorf ließen, statteten wir der Ruine Rothenfels einen Besuch ab.

Die auf einer kleinen Anhöhe umgeben von sanften Umgehungsstraßen und romantischen Gewerbegebieten gelegene Burg hielt eine Überraschung für uns parat: Einen extra für uns spontan herbeigerufenen Burgführer.

Dieser zeigte uns eindrucksvoll: Wissen macht wach! Die Führung durch die Ruine, gewürzt mit geschichtlichen Hintergründen und der abschließende Kaffee, gewürzt mit Milch und Zucker, ließen bei uns keine Wünsche mehr offen.

Der anschließende Besuch der Sonthofener Innenstadt ist dagegen in einem Satz abzuhandeln: Ein Ort, für Touristen gedacht, nicht für Pfadfinder, aber für einen kleinen Imbiss hat’s gereicht.
Abends wurde dann in gemütlicher Runde aus dem Nähkästchen geplaudert, Seemannsgarn gestrickt, Jägerlatein gedichtet, Gassenhauer geträllert und so manches Spielchen gewagt. Es lief einiges an Wasser den benachbarten Wasserfall hinunter, bis auch der Letzte vom Schlaf des gerechten übermannt wurde.
„Morgen, mir graut’s vor dir“ dachten sich einige und die Sonne brachte es an den Tag: Das Ende nahte. So sahen wir den Dingen ins Gesicht, zogen die Konsequenzen und  bliesen zum Aufbruch. Das Älterentreffen ging zur Neige und wir nach Haus – und jetzt ist alles aus!

Autor: Flo
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