Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder

Stamm Wilhelm Löhe, Landshut


Navigation



Kommende Termine
13.12. Regionsrat
14.12. Führerrunde

Stammesgeschichte

Geschichte des VCP-Stammes Wilhelm Löhe in Landshut - Kurzfassung

Bereits 1946, ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges, fanden die ersten Gruppenstunden an der Christuskirche in Landshut statt. Initiator war Richard Koniecki, der die Jungen für die Pfadfinderidee begeistern konnte. Ihm zur Seite stand Heinz Petzold, der bereits vor dem Krieg in der CP (Christlichen Pfadfinderschaft) Schlesien aktiv war. Noch im gleichem Jahr wurden die Gruppen in die sich neu formierende CP Bayern aufgenommen. Der Stamm war der erste im Bereich Nieder- und Oberbayern. Das heute noch existierende Stammesbanner hat Heinz Petzold aus der CP Schlesien mitgenommen, seiner Erzählung nach auf seiner Flucht aus seiner Heimat unter der Kleidung um den Bauch gebunden.

Der Stamm entwickelt sich schnell. Die Fahrten und Lager fanden anfänglich mit Hilfe der amerikanischen Besatzer statt, die die Pfadfinder mit Material und Transporten unterstützte. Ihre Heimat fand der Stamm in der alten Nähbaracke am Gutenbergweg in Landshut, wo heute das Gemeindehaus steht. Zu den Mitgliedern in den ersten Jahren zählten unter anderem Rolf Rückert und Herbert Meißner.

In der zweiten Hälfte der 50er Jahre verzeichnete der Stamm einen starken Mitgliederschwund, woraufhin ein Neuaufbau stattfindet. Dieser erwies sich als sehr erfolgreich, sodass Anfang der 60er Jahre unter der Leitung von Peter Köppen der Stamm eine Mitgliederzahl von 120 Mann aufwies. Bis heute wurde, obwohl die Pfadfinderarbeit längst koedukativ erfolgt, kein so hoher Mitgliederstand mehr erreicht.

Für die Mädchen entstand in den 50er Jahren ein eigener Stamm innerhalb der BCP (Bund Christlicher Pfadfinderinnen). Lange Zeit federführend als Stammesleiterin war Erika Dannheimer.

Die Fusion von CP, BCP und BMP 1973 hatte auch den Zusammenschluss der bis dato getrennten evangelischen Jungen- und Mädchenpfadfinder in Landshut zur Folge. Obwohl dies eine logische Folge der veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse war, ging dies nicht immer nicht reibungslos vonstatten. Noch einige Zeit gab es reine Jungen- und Mädchensippen. Insgesamt waren die 70er Jahre recht turbulent, alte Pfadfindertraditionen und neue Einflüsse in der Jugendarbeit machten die Arbeit nicht immer leicht. Anfang der 80er Jahre war vom einst großen Stamm nur noch eine Handvoll aktive Mitglieder übrig geblieben, die Gruppenarbeit kam zum erliegen.

Unter der Leitung von Susanne Totzke und der Mithilfe von Frau Sobotta, Herrn Witte und Frau Braun-Rehm fand 1984 ein Neubeginn statt. Mit Claus Köhler fand sich ein weiterer Ehemaliger wieder ein. Zunächst wurde der Gruppenraum im Keller hergerichtet. Im Herbst schließlich wurde als erste neue Sippe die "Blauen Falken" gegründet. Mit Aktionen wie der Waldweihnacht und einem Stadtspiel sowie dem Einsatz der Stammesmitglieder konnten weitere Jugendliche für den Stamm gewonnen werden. So entstanden 1985 mit den "Weißen Adlern" und den "Flinken Wieseln" zwei neue Sippen, deren Mitglieder eine wichtige Stütze für den weiteren Stammesaufbau darstellten. Bis ins Jahr 2004 folgten nicht weniger als 15 weitere Sippengründungen. Auf diese Weise hat der Stamm seit Mitte der 90er Jahre eine ständige Mitgliederzahl von 70-80 Pfadfindern.


(Florian Siegert, Rolf Rückert / Gemeindebrief 1987 )


Stammesmitglieder
 
Benutzer:
Passwort:
 
   
Noch keinen Zugang?
Hier anmelden!